Schmierstoffe Metallbearbeitung – Seit über 70 Jahren innovative Lösungen in der Minimalmengenschmierung

Seit über 70 Jahren setzt sich die HPM Technologie GmbH mit dem Thema MMS auseinander. Man kann also durchaus von „Pionieren“ der Minimalmengenschmierung sprechen. Beachtlich ist dabei insbesondere die hohe Quote der Re-Investition in Forschung und Entwicklung. 25 bis 28 Prozent des Gesamtumsatzes fließen
dafür zurück, was den Schwaben die Auszeichnung einbrachte, zu den Top l00 der innovativsten Unternehmen im Land zu gehören.

Einen möglichen Grund, warum viele MMS-Projekte nicht zum Erfolg führen, nennt Hanspeter Münzing, Geschäftsführer bei HPM: „Was mich oft wundert ist, dass viele Projekte scheitern, weil nicht die ganze Prozesskette betrachtet wird. Genau das tun wir aber.“ Erst in der ganzheitlichen Betrachtung kommen also die tatsächlichen Produktivitätsvorteile von MMS zum Tragen.

Ein weiteres umstrittenes Thema sind auftretende Vernebelungen. Steffen Hoffmann, Mitglied der Geschäftsleitung, räumt ein: „Ja, mit Vernebelungen haben wir zu kämpfen. Bei uns sieht man den Nebel. Und das wird dann schnell mit dem Attribut ,giftig‘ in Zusammenhang gebracht.“ Das sei aber nur die halbe Wahrheit. Bei der Vollstromkühlung nehme man die Vernebelung nur nicht wahr.

Bernd Heimerdinger, Anwendungstechniker bei HPM, erklärt: „Das Hauptproblem ist doch die Spindelrotation. Bei den Drehzahlen, die wir heute haben, wird das Öl durch die Spindelrotation so fein zerrissen, dass wir mit dem Sprühen doch eigentlich kein Problem mehr haben. Natürlich bilden wir feine Tropfen, aber eben nicht in diesen Mengen.“

Wünschen Sie eine individuelle Beratung zum Thema Schmierstoffe für die Metallbearbeitung? Geraten beraten Sie unsere kompetenten Mitarbeiter unter Tel. +49 7123 88039-10 oder schreiben Sie uns eine Nachricht unter info@hpmtechnologie.de.

Schmierstoffe Metallbearbeitung – Geringe Arbeitsplatzbelastung

Betrachte man die geringen Mengen an Aerosolen, die bei MMS eingesetzt werden, so liegt für die Experten von HPM mit der Vollstromkühlung keine gesundheitsschonendere Variante vor. Im Gegenteil – die Arbeitsplatzbelastung sei mit MMS eher geringer. Und dies einmal völlig abgesehen von den auftretenden Hautkrankheiten im Zusammenhang mit dem Kühlschmierstoff. Immerhin, so zeigt eine Studie der Berufsgenossenschaft, sind über 30 Prozent der berufsbedingten Hautkrankheiten auf den Kontakt mit Kühlschmierstoffen zurückzuführen. Münzing positioniert sich hier klar: „Wir raten allen, nicht nur bei MMS, sondern auch dort wo KSS eingesetzt wird, die Maschinen mit Absaugungen auszurüsten.“

Dazu hat das Unternehmen mehrere Systeme zur Außenschmierung im Portfolio. Mit seiner TC/MDJ-Baureihe verspricht HPM geringen Nachrüstaufwand. Auch auf spezielle Werkzeuge könne verzichtet werden. Bestehend aus einem PE-Vorratsbehälter oder Druckbehälter, einer Ventilbaugruppe und einem Sprühkopf, lässt sich die Baureihe schnell in ein bestehendes System implementieren.

Je nach Anforderung können verschiedenste Sprühkopf-Baureihen gewählt werden. Das Geheimnis liegt im Sprühkopf. Hier wurde das ganze Knowhow von HPM eingebracht. Ausgelegt auf Flüssigkeiten mit einer Viskosität von über 100 mm2/s bei 20 °C, soll bei geringsten Verbrauchsmengen ein gleichmäßiger, feinfilmiger Auftrag des Mediums bei teilweise absolut rückstandsfreier Abtrocknung erzielt werden.

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Schmierstoffe Metallbearbeitung – Hochwirksamer Schmierfilm

Bei der Innenschmierung setzt HPM auf sein Breeze Verfahren, das die Experten als konsequente Weiterentwicklung der bisherigen KSS- und MMS-Systeme betrachten. Die Flüssigkeiten sollen im Produktionsprozess kontrolliert, in passender Menge, zur passenden Zeit, an den vorbestimmten Ort prozesssicher aufgetragen werden. Hauchfeiner Aerosolnebel legt sich nach Herstellerangaben dabei auf die Bearbeitungsstelle und erzeugt dabei einen absolut geschlossenen und wirksamen Schmierfilm.

Schmierstoffe Metallbearbeitung – Saubere Bauteile für die Minimalmengenschmierung

Dadurch können die Werkstücke nahezu trocken bearbeitet werden. Der Verbrauch liegt bei wenigen Millilitern pro Stunde. Die Werkstücke trocknen fast rückstandsfrei ab. Filtrieren von Kühlmedien und aufwendige Entsorgung entfallen so. Auch bei Werkzeugdurchmessern 3 mm2 und Kühlkanaldurchmessern teilweise 0,05 mm2, je nach Werkzeug, ist HPM Breeze einsetzbar. Damit lassen sich feinste Tropfen unter 1 µ erreichen. Konzipiert ist das System laut HPM für Bearbeitungs- und Drehzentren mit automatischem Werkzeugwechsel. Die Technologie könne zu mehr Qualität, besseren Standzeiten, höheren Vorschüben und zu besserem Umweltschutz führen.

Schmierstoffe Metallbearbeitung – Optimal abgestimmt auf die Minimalmengenschmierung

Für optimale Ergebnisse ist natürlich ein Zusammenwirken aller Komponenten erforderlich. Dazu gehört auch das passende Schmiermedium. Rainer Thumm erklärt: „Mit einem normalen MMS Medium gibt es Schwierigkeiten, denn dieses kann nicht so fein zerstäubt werden.“ Deshalb bietet HPM eigene Fluid-Reihen an, die optimal auf die MMS-Anforderungen im Markt abgestimmt sind.

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